Herzerkrankungen verändern das Leben – oft mehr, als von außen sichtbar ist.

Geleitete Gesprächsgruppe für Menschen mit Herzerkrankungen

Ein Herzleiden betrifft nicht nur den Körper. Atemnot, Erschöpfung, Leistungsabfall oder Schmerzen sind reale physische Belastungen, die den Alltag einschränken. Gleichzeitig entstehen psychische Herausforderungen: Angst vor einem erneuten Ereignis, Unsicherheit, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen oder das Gefühl, den eigenen Körper nicht mehr kontrollieren zu können.

Besonders nach schweren Ereignissen wie einer Reanimation oder einem plötzlichen Herzinfarkt bleibt oft mehr zurück als die medizinische Diagnose. Viele Betroffene berichten von innerer Unruhe, Grübelgedanken oder dem Gefühl, „nicht mehr derselbe Mensch zu sein“. Auch Angehörige sind stark betroffen: Sorgen, Überforderung, Hilflosigkeit und die dauerhafte Angst um den geliebten Menschen belasten Partnerschaften, Familien und das soziale Umfeld.

Unsere geleitete Gesprächsrunde bietet einen geschützten Raum, um über genau diese Erfahrungen zu sprechen. Hier ist Platz für Fragen, Gefühle und Gedanken – ohne Bewertung, ohne Druck. Im Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen entsteht Verständnis, Entlastung und das Wissen: Ich bin nicht allein.

Fachlich moderiert, empathisch begleitet und auf Augenhöhe möchten wir helfen, mit den körperlichen und seelischen Folgen einer Herzerkrankung besser umzugehen und neue Stabilität zu finden.

Herzgesundheit ist Herzenssache – für Betroffene und für die, die mit ihnen leben.

Schon im Kindergarten!

Mit Skadi dem Pinguin Lebensrettung entdecken

Gemeinsam mit Skadi dem Pinguin lernen Kinder, dass sie in einer Notfallsituation etwas tun können.

Was passiert, wenn ein Mensch plötzlich nicht mehr reagiert? Und was kann ich tun, wenn jemand Hilfe braucht?

Kinder begegnen solchen Fragen oft früher, als man denkt. Sie beobachten, fragen nach und möchten verstehen, was in ihrer Umgebung geschieht. Genau hier setzt unser Projekt an: Gesundheitswissen und erste Grundlagen der Lebensrettung sollen dort vermittelt werden, wo Kinder täglich lernen, spielen und wachsen – in ihrer Gemeinschaft.

Helfen lernen – altersgerecht und ohne Angst

In Kooperation mit Kindertagesstätten möchten wir Kindern erste, ganz einfache Handlungsschritte für Notfallsituationen vermitteln. Dabei geht es nicht um medizinische Fachbegriffe oder darum, dass Kinder eine vollständige Reanimation durchführen können. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Erfahrung:

„Ich kann etwas tun!“

Skadi, der Pinguin, begleitet die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise, spielerisch und mit viel Raum für Fragen.

Die aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council (ERC) aus dem Jahr 2025 unterstreichen die Bedeutung, Kinder möglichst früh an lebensrettende Maßnahmen und das richtige Verhalten in Notfallsituationen heranzuführen.

Unser Ansatz geht dabei bewusst einen Schritt zurück: Bevor Kinder komplexe Maßnahmen erlernen, sollen sie Vertrauen in die eigenen Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Sie dürfen Fragen stellen, Situationen spielerisch erkunden und erfahren, dass Hilfeholen ein wichtiger Beitrag sein kann.

Gesundheit beginnt in der Gemeinschaft

Mit Gesundheit in Gemeinschaft möchten wir Gesundheitskompetenz früh fördern und Kindern vermitteln, dass Gesundheit, gegenseitige Unterstützung und Verantwortung füreinander ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.

Interesse an einer Zusammenarbeit?

Du möchtest das Projekt in deiner Kindertagesstätte kennenlernen oder gemeinsam ein altersgerechtes Angebot entwickeln?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wissen. Lernen. Leben retten.

AED-Ausbildung - Wissen das Leben rettet

Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) kann bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten. Doch Unsicherheit und Berührungsängste können dazu führen, dass Menschen im Notfall zögern.

Mit meinem ehrenamtlichen AED-Ausbildungsangebot möchte ich genau hier ansetzen. Ich erkläre verständlich, wie ein AED funktioniert, wann er eingesetzt wird und wie er sicher angewendet werden kann. Durch praktische Übungen und eine individuelle Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse und Vorkenntnisse gewinnen die Teilnehmenden mehr Sicherheit im Umgang mit dem Gerät.

Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Menschen zu ermutigen, im Notfall aktiv zu werden. Denn für die frühe Defibrillation zählt jede Minute – und jede Person, die sich traut zu helfen, kann einen wichtigen Unterschied machen.
 

©Jan Degwert. Alle Rechte vorbehalten.

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